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<pre>Video: Salomon Kalou, Julian Schieber und Rune Jarstein geben ihre Meinung zur jüngsten 0:1-Niederlage der Hertha in Hoffenheim ab. (Quelle: YouTube/Hertha BSC)  <p> Schon jetzt hat die Hertha dort einen Sieg mehr gefeiert als in der gesamten Vorsaison. Bei vielen Anhängern werden deshalb Erinnerungen an die Saison 2008/09 wach, in der die „Alte Dame“ mit zwölf Heimdreiern auf Rang vier gestürmt war.  <p>  Favoritenkombi hin oder her – der Start ins neue Jahr hat so einiges durcheinandergewirbelt und lässt vermeintlich klare Angelgenheiten in einem neuen Licht erscheinen. <p> Daher haben wir uns auch dieses Mal wieder auf die Suche nach riskanten, aber zugleich keineswegs unwahrscheinlichen Risiko Wett-Tipps begeben. <p>  Sollte am Samstag ein Sieg in Hamburg folgen, wäre Köln wieder einigermaßen dran. Der Rückstand auf den HSV würde auf drei Punkte zusammenschmelzen und auch die Relegation wäre dann wieder in Reichweite. Im Fall einer Niederlage wäre Kölns Zug Richtung Klassenerhalt allerdings wohl endgültig abgefahren.  </pre>


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<pre>Seither reichte es außerhalb von Berlin nur zu drei Remis. Im letzten Auswärtsspiel am 10. November in Düsseldorf gab es gegen den Aufsteiger gar eine 1:4-Abfuhr.  <p> Da gab es nur noch ein Remis und kein torloses Spiel. Dafür gleich sechs Auswärtssiege, wobei bemerkenswert ist, dass ausgerechnet die führenden Bayern auswärts verloren haben.  <p>  Video: HSV-Coach Markus Gisdol will die positiven Emotionen aus dem 1:1 beim FC Schalke in den Showdown gegen Wolfsburg mitnehmen. (Quelle: YouTube/SPOX) <p> Personell ist der HSV weiterhin nicht ganz auf der Höhe: Nicolai Müller und Bjarne Thoelke fallen mindestens bis zum Rückrundenstart aus, Gideon Jung sitzt den zweiten Teil seiner Rotsperre ab. Gut möglich, dass Gisdol seine beiden Jungstars von Beginn an spielen lässt. <p>  Ambitioniert erscheint eine solche Zielsetzung jedoch allemal.Grund dafür ist nicht nur eine mittlerweile fünf Spiele währende Sieglos-Serie vor heimischem Publikum, sondern auch die ansteigende Formkurve des kommenden Gegners:  </pre> 


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<pre> So hatte die Mannschaft von Carlo Ancelotti weder bei den noch heftiger kriselnden Königsblauen als auch im Derby gegen Ingolstadt eine sonderlich gute Figur gemacht; insbesondere der Sieg gegen die Schanzer hatte sich fraglos das Prädikat „schmeichelhaft“ verdient.  <p> Einige Zweifel haben überdies auch die in der Vorbereitung gestarteten Testläufe provoziert. Nachdem es für die Berliner eine 0:3-Packung gegen den FC Liverpool setzte, lieferten die Spieler dann auch beim 2:1-Erfolg gegen Galatasaray lediglich eine vorzeigbare Halbzeit ab.  <p>  Nachdem es selbst im so unendlich wichtigen Derby im Weserstadion lediglich zu einem beschämenden Schuss auf den gegnerischen Kasten reichte, dürfte nun sicherlich auch im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn aus Mainz wahrlich nicht mit einem Feuerwerk zu rechnen sein. <p>  Nach zuvor elf sieglosen Ligaspielen (1 Remis, 10 Niederlagen) hatten vermutlich nicht einmal mutige Experten ein Aufmucken des Tabellenletzten einkalkuliert; zumal den Lilien beim vorherigen Heimspiel gegen den FC Köln (1:6) der eigene Laden noch gnadenlos um die Ohren flog. <p>  Aus eben jenem fast schon obligatorischen Rückschlag scheinen die Spieler nun aber sogar eine besondere Stärke zu beziehen; der abermals auf das Team niederprasselnde Spott hat innerhalb der Mannschaft augenscheinlich zu ungewohnten Solidarisierungseffekten geführt.  </pre>


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<pre> Allerdings wäre auch mehr drinnen gewesen als das 3:3: Die Berliner mussten den Ausgleich in der Nachspielzeit einstecken, dementsprechend bejubelten die Eintracht-Fans das Last-Minute-Tor von Jonas Hector in der 9Minute frenetisch.  <p> Da die Gäste in der Fremde großen Nachholbedarf haben, setze ich auf ein Ergebnis, das keinen Sieger vorsieht. Hinzu kommen Tore auf beiden Seiten, oder anders gesagt: Bochum und Augsburg teilen die Punkte mit einem BTS.   <p> Zwar hat Leipzig im bisherigen Direktvergleich (zwei Spiele in Liga 2, Anm.) bisher immer den Kürzeren gezogen, doch wer wüsste besser, wie der FCI zu besiegen ist, als Hasenhüttl, der mit RB von Sieg zu Sieg eilt. <p>  Wie sehr die Brust in der Commerzbank-Arena mittlerweile gewachsen ist, stellte nicht zuletzt eine mutige taktische Umstellung nach einer knappen halben Stunde klar: Aus der ursprünglichen 4-2-3-1-Formation wurde Seferovic als zusätzliche Spitze in den Angriff beordert.  <p> Die Berliner befinden sich in einer gefährlichen Situation: In der vergangenen Saison als Tabellensechster den Sprung in die Europa League geschafft, droht aktuell der Abstiegskampf. „Jetzt sind wir in einer Situation, in der man gewinnen muss. Wenn du am Mittwoch nicht gewinnst, stehst du an einer Stelle, die sich keiner wünscht“, betonte der Ungar.  </pre>


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<pre> Tut man sich zunächst noch etwas schwer, das am Ende sogar schmeichelhafte 1:1 bei den schwächelnden Rheinländern als Beleg der gewachsenen Reife heranzuziehen, war mit dem jüngsten Remis in der Veltins-Arena so dann aber ganz sicher nicht zu rechnen.  <p> Zwar sind freilich noch etliche weitere starke Auftritte erforderlich, bevor sich der Liga-Verbleib tatsächlich zu einer absehbaren Angelegenheit entwickelt; nach unserer Prognose trägt nun aber auch ein Dreier gegen Freiburg zur schnellen Klärung der Verhältnisse bei.  <p>  Kuriose Entscheidung beim Hamburger SV: Obwohl in der Liga nur auf dem Relegationsplatz stehend, hat der Bundesliga-Dino den Vertrag mit Trainer Markus Gisdol und dessen Team in der Länderspielpause um zwei Jahre verlängert. <p>  Mit einem Heimsieg gegen Mainz könnte die „alte Dame“ auch in der Tabelle einen großen Sprung nach vorne machen — im Optimalfall könnte die Hertha nach diesem Spieltag auf Rang 7 stehen.  <p> Video: Hannovers Außenverteidiger Julian Korb im Porträt beim hauseigenen TV-Sender. (Quelle: Youtube/Hannover 96)  </pre>


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